Das Leben ist nunmal kein Ponyhof ...

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180812

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Das Leben ist nunmal kein Ponyhof ...




Hey. Ich hab mir mal gedacht ich mach hier mal 'nen Blog.Es tut gut sich oftmals was von der Seele zu schreiben , einfach das zu schreiben was einen bewegt.
Vielleicht kann man es grade keinem sagen. Vielleicht kann man garnicht drüber reden. Vielleicht soll es eigentlich keiner erfahren - doch hier im Forum geht es. Vielleicht will man sich mitteilen und weiß nicht wie. Vielleicht ist grade niemand da. Oder man bietet anderen etwas Neues , was sie zum Nachdenken anregt.
Der Blog ist für mich nicht nur: Was habe ich heute gemacht , war es toll oder nicht?
Es ist eher was, wo ich interessante Dinge aufschreibe. Aufschreibe wie es mir grade geht , worüber ich grade Nachdenke, was in meinem Leben geschieht, wovor ich Angst habe , worauf ich mich freue , worüber ich trauere oder wasweißich. Vielleicht etwas zum philosophieren, fantasieren, vorstellen, nachdenken, diskutieren. Etwas zum fühlen. Es ist wie ein kleinen Onlinetagebuch - vielleicht mit etwas mehr Gefühl , etwas mehr Poesie. Etwas mehr Fantasie.
Und ich freue mich über jegliche Kommentare hier. Ich höre bzw lese gerne die Meinungen anderer.
Ihr dürft hier natürlich gerne mitlesen - sonst könnte ich es gleich irgendwo privat schreiben. (:
Es ist für jegliche Gefühle offen - Hass , Verzweiflung , Angst , Depression , Trauer aber auch Freude, Spaß , Liebe.
- by x Nala x

Joa, und jetzt wird sich garantiert wieder gefragt "Ist die zu unkreativ sich selbst einen Einführungstext auszudenken?". Nein, bin ich ehrlich gesagt nicht, aber wieso sollte ich alles neu schreiben, wenn es x Nala x aka Josie doch schon in Worte gefasst hat? Denn genau das ist meine Meinung hier zu.

Nun, da im PCF ja ebenfalls einen kleinen Blog führe - oder wie ihr das auch nennen möchtet , eigentlich sind es mehr Gedanken als alles andere - könnte ich das doch ebenso gut auch hier machen, vorallem wenn das PCF mal wieder so abstrakt dumm rumspinnt und ich nicht weiß, was ich mit meiner Zeit sonst anfangen soll. Gut, also los geht's.

Okay. Also. In letzter Zeit hat das Leben sich zur Aufgabe gemacht mir zu zeigen , dass es eben KEIN Ponyhof ist , wie viele denken oder glauben oder sich wünschen oder ... Aber, hey - vielleicht ist das Leben bei manchen eben DOCH ein Ponyhof. Wer weiß , vielleicht bin ich einfach das unglückliche Mädchen, das Pech gehabt hat, weil die Lostrommel ihren Namen gezeigt hat. Vielleicht bin ich das braunhaarige, braunäugige Mädchen, das nuneinmal einfach damit gestraft worden ist. Aber dann denke ich - ich bin doch nicht die Einzige. Vielleicht gibt es ja Menschen, die einfach zu viel Glück im Leben haben, und vielleicht bin ich einfach so "verdorben", dass ich neidisch bin.

Aber wer ist denn nicht neidisch? Mal ehrlich , wenn man mal so nachdenkt ... fängt Neid nicht schon dann an, wenn jemand den besseren Platz beim Turnier macht? Oder wenn jemand die coolere Tasche hat? Wenn das Haustier besser auf den Bruder hört, als auf einen selbst? Oder wenn jemand die ganzen guten Sachen abstaubt, während man selber im Schatten steht und darauf wartet, von irgendjemandem bemerkt zu werden? Das ist nicht das Schlimme. Das Schlimme ist, dass dieser Neid sich hineinfrisst und viele Menschen regelrecht "verdirbt". Ich hoffe, bei mir kommt es nie soweit.

Ich bin nicht die graue Maus, die im Schatten steht, wie oben geschrieben. Ich werde beachtet, und manchmal mehr, als ich eigentlich will. In der Schule habe ich keine Probleme, ich verstehe mich mit vielen, und ich würde nicht direkt sagen "beliebt" - aber dennoch fällt mir kein anderes Wort ein, mit dem ich diesen "Status" beschreiben könnte. Das soll nicht eingebildet klingen, denn weißgott, das bin ich nicht. Mehrere sagen, ich bin "hübsch", mit den großen braunen Augen, den braunen Haaren und meiner "Figur". Vielleicht. Aber sie sehen nicht das Mädchen, wie es früh aufsteht - mit zerzausten, ungekämmten Haaren, müden Augen und der zerbrechlichen Ausstrahlung. Wenn ich lache, bemerkt niemand die Traurigkeit dahinter. Niemand.

Ich bin nicht immer schön, ich kann auch potthässlich sein, sowohl von außen als auch von innen. Manchmal frage ich mich, wen ich da im Spiegel sehe. Ich wünschte, ich könnte die Fassade, die ich in der Schule trage, abstreifen - doch manchmal gelingt mir das nicht einmal im Alleinsein. Und dann kommt wieder die Frage, warum ist das so? Weil man sich heute in der Welt nicht mehr so geben kann, wie man ist. Weil man nämlich sonst nicht überlebt.

So einfach ist das.
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Monte2000

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